Emma Kissen getestet: Vor- und Nachteile im Überblick

So wird es geliefert
Die Verpackung des Emma Kissens

Nachdem wir bereits einige Kissen von neuen, innovativen Matratzen- und Kissen Start-ups getestet haben (Muun, Casper, etc.), wollen wir euch hier das Kopfkissen von Emma vorstellen.

In diesem Artikel erfahrt ihr kurz und knapp was das Unternehmen Emma sowie natürlich das Produkt selbst auszeichnet. Den Fokus legen wir aber natürlich auf die Eindrücke aus unserem Test und auch auf weitere Usermeinungen, die wir im Netz aufgegriffen haben.

Emma – Ein Matratzen und Kissen Start-up aus Deutschland

Emma wurde 2015 in Frankfurt am Main gegründet und hat sich seit dem zu einem der erfolgreichsten Matratzen- und Kissen-Versandhändler im deutschen Markt entwickelt.

Die Produktpalette von Emma umfasst neben Kissen auch andere Produkte für dein Bett wie zum Beispiel Matratzen, Bettdecken und Bettwäsche.

Kissen Verpackung
Kissen im Überblick: Emma ist gut verpackt

Das junge Unternehmen hat anfangs mit der ESC-Gewinnerin Lena Meyer-Landrut für seine Produkte geworben und konnte sich so ein wenig von den vielen anderen in diesem Bereich tätigen Startups abgrenzen (Muun, Casper, Eve, etc.).

Ein großer Unterschied zu anderen Kissen- und Matratzen-Start-ups ist, dass du Emma-Produkte auch vor Ort ausprobieren kannst. Durch eine Kooperation mit Galeria Kaufhof und der Möbelhandelskette Segmüller ist in ausgewählten Läden auch ein Probeliegen möglich. Eine ähnliche Kooperation gab es auch mit der Matratzenkette Concord.

Allerdings hast du auch bei einem Kauf im Internet die Möglichkeit, das Kissen 100 Tage auszuprobieren und kostenfrei zurückzusenden, falls es deinen Erwartungen nicht entspricht.

Wodurch zeichnet sich das Emma-Kissen aus

Kissen mit Etikett
Innenlabel des Emma Kissens mit Label

Mit der Größe von 40cm x 80cm und dem quaderförmigen Design wirkt das Kopfkissen von Emma auf den ersten Blick wie ein recht normales Nackenstützkissen.

Die besondere Stärke liegt allerdings im Innenleben des Kissens. Der Kissenkern besteht aus drei Schaumstoffelementen. Diese erlauben eine Anpassung der Kissenhöhe – unserer Meinung nach eine der wichtigsten Eigenschaften eines guten Kopfkissens! Nur wenige Kopfkissen (z.B. das Buddy-Kissen oder das Irisette von Badenia) erlauben eine umfassende Höheneinstellung.

Kernelemente Emma
Die drei Bestandteile des Kissenkerns

Die drei Elemente des Kissenskerns bestehen aus verschiedenen Materialien:

  • Die Ebene aus Hypergelschaum, einer Emma-eigenen Bezeichnungen für einen anpassungsfähigen Viscoschaum. Dieser dient dazu, dass das Kissen sich an deine Körperform anpassen kann
  • Der mittlere Körper aus Hypersoftschaum mit höherem Luftanteil dient der Höhenanpassung aber auch der Steigerung der Atmungsaktivität
  • Der untere Layer besteht aus „normalem“ Viscoschaum. Der schwerste Teil des Kissenskerns dient im Sinne eines Memory-Schaums zur Speicherung von Körperwärme und vor allem zur Anpassung an die Körperform

Der Kissenbezug ist aus 98% Polyester und 2% Elasthan. Er ist bei bis zu 60° Celsius waschbar.

Bei Amazon findest du das Kissen (in den Maßen 70cm x 40cm) derzeit für 69,00 Euro mit kostenfreiem Versand.

Das Emma-Kissen im Test

Qualität Emma Kissen
Verarbeitungsqualität: Hier wurde auch auf Details geachtet

In unserem Test waren wir vom Emma Kissen sehr angetan. Der Neugeruch, der einem üblicherweise beim Auspacken des Kissens sowie in den ersten Wochen entgegenschlägt, war minimal. Nach wenigen Tagen war dieser gefühlt außerdem vollständig „verflogen“.

Nach den ersten Nächten änderte sich dieser positive Eindruck nicht. Das Kissen geht nach Belastung relativ fix wieder in die Ausgangsform zurück. Das spricht für eine gute Materialqualität, denn andere (günstigere) Kissen „hängen“ hier schon nach wenigen Wochen durch.

Die Verarbeitungsqualität des Kissenbezugs überzeugte uns ebenfalls. Der Bezug lässt sich ohne größere Probleme ab- und wieder aufziehen.

Laut Hersteller ist das Kissen für alle Schlaftypen, also Rücken-, Seiten- und Bauchschläfer, geeignet. Wir unterstützen diese Aussage für Rücken- und Seitenschläfer. Die Bauchlage haben wir jedoch nicht testen können. Es könnte allerdings sein, dass Bauchschläfer mit einem stärker auf ihre Bedürfnisse abgestimmten Kissen besser zu recht kommen. Hier lohnt sich gegenfalls der Blick auf Alternativen wie das Hippo von Centa-Star.

Kissenkern Emma
Anpassungsfähig und elastisch: Der Kissenkern mit Memory-Schaum

Zu den nicht ganz so positiven Punkte gehört mit Sicherheit der im Vergleich zu anderen Kissen relativ hohe Preis. Das Kissen gehört mit einem Preis von ca. 70-80 Euro ohne Zweifel zum oberen Preissegment. Die Qualität des Produkts spricht jedoch auch dafür.

Welche Alternativen gibt es?

Als grundsätzlich in Frage kommende Alternative sehen wir das Irisette von Badenia und auch das „Buddy“ Nackenkissen an. Beide Kissen sind ein wenig preiswerter als das Emma Kissen, haben aber in unserem Test auch sehr gut abgeschnitten.

Für einen guten Gesamtüberblick schau dir auch unsere Top 10 Bestenliste Nackenstützkissen an.

Bewerte diesen Beitrag!
[Abgegebene Stimmen: 2 Durchschnittsbewertung: 4]
Bewertung
  • Komfort
  • Material
  • Preis
4.3

Kurzfassung

Insgesamt ein sehr überzeugendes Nackenkissen, das umfassende Einstellungsmöglichkeiten (Kissenhöhe, Wenden, etc.) bietet. Gut verarbeitet und kaum Neugeruch. Mit Sicherheit eines der Top-Kissen im Premium-Segment.

Sending
User Review
5 (1 vote)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.